Andreas

Sass unter Debian

12. November 2013 · Programmierung · andreas · Kein Kommentar

sassUm Sass, die Syntactically Awesome Style Sheets unter Debian in Betrieb zu nehmen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

Die erste und einfachste ist die Installation des Pakets “ruby-sass”. Den Vorteil, daß die Installation ausschließlich unter Verwendung des Debian Paketmanagers distributionskonform erfolgt, erkauft man sich durch den Nachteil, daß mangels passendem “Listener”-Paket die automatische Verzeichnisüberwachung durch Sass nicht möglich ist.

Alternativ kann zuerst die Ruby-Umgebung mit Hilfe des Debian-Paketmanagers eingerichtet werden, bevor Sass mitsamt den benötigten Paketen über das Ruby-eigene Paketsystem RubyGems installiert wird.

Zur Installation der Umgebung genügt das Installieren der Pakete

apt-get install ruby ruby-dev build-essential

anschließend steht alles zur Verfügung um mittles

gem install sass

zuerst Sass und anschließend durch

gem install rb-inotify

auch den Listener für die Verzeichnisüberwachung herunterzuladen und zu installieren.


Kunstparker VII

11. November 2013 · Funstuff · andreas · Kein Kommentar
Kunstparker

Brief an die Telekom Deutschland GmbH

26. Oktober 2013 · IMHO · andreas · 2 Kommentare

Wir haben hier seit Wochen (eigentlich Monaten) eine zeitabhängige Störung unseres DSL-Anschlusses und leider keine Lösung in Sicht.

Der Anschluss ist ein 16.000’er “Call & Surf Comfort” der Telekom Deutschland GmbH, der theoretisch auch wie gewünscht arbeitet. Praktisch werden die zu erwartenden Geschwindigkeiten ebenfalls erreicht, aber leider nur dann, wenn nicht gerade Feierabendzeit oder Wochenende ist. Zu diesen Zeiten bewegen wir uns mit Geschwindigkeiten durch’s Netz, die auch mit einem Analogmodem problemlos zu erreichen wären.

speedtest

Eine erste Störungsmeldung im Mai wurde ohne Rücksprache mit uns als erledigt geschlossen - ähnliches passierte mit einer weiteren Störungsmeldung Anfang September.

Erst im Rahmen einer dritten Störungsmeldung Mitte September war es möglich, einen Technikerbesuch zu vereinbaren. Bei diesen haben wir nicht nur erfahren, daß eine Überlastung am DSLAM vorliegt, auch konnte der Techniker feststellen, daß beim Senden von Pings offensichtlich Pakete verlorgen gehen.

Da sich einen Monat später noch immer nichts getan hat, ging diese Woche mal wieder ein Brief an die Telekom Deutschland GmbH raus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

bereits mehrmals habe ich in den letzten Monaten schriftlich die besonders in den Abendstunden und am Wochenende kaum vorhandene Geschwindigkeit unsers DSL 16.000-Anschlusses bemängelt.

Soweit mir bekannt ist eine Störung an dem für uns zuständigen DSLAM bereits seit März 2013 in den Systemen der Telekom vermerkt, eine Behebung der Störung wurde bereits zweimal verschoben. Im Wesentlichen scheint die Störung eine Beeinträchtigung der DSL-Geschwindigkeit zu verursachen, die sich aber wohl bei den meisten Angeschlossenen nicht so gravierend wie bei uns auswirkt.

Meine letzten beiden Meldungen wurden mit den Ticket-IDs ######### sowie ######### in ihrem System erfasst und geschlossen, ohne dass der Fehler behoben wurde.

Im Rahmen der Ticket-ID ######### war Herr X von der Field Service Südwest hier bei uns vor Ort und konnte mit Hilfe seiner Messungen bestätigen, dass an unserem Anschluss IP-Pakete verloren gehen. Dies ist ebenfalls in den Systemen der Telekom vermerkt.

Ich weise nochmals darauf hin, das unsere Geschwindigkeit nicht nur minimal beeinträchtigt ist, besonders in den Abendstunden liegt der Downstream regelmäßig bei Werten unter 1 MBit/s, d.h. unter 128 kB/s (gemessen mit speedtest.t-online.de). Der Wert liegt somit auch unterhalb unseres Upstreams, der fast konstant bei 1 MBit/s verbleibt.

Eine Tabelle, welche Messwerte zu verschiedenen Tageszeiten anzeigt, ist beigefügt. Auch kann aus der Tabelle entnommen werden, dass unser Anschluss zu Zeiten, in denen die meisten Arbeitnehmer nicht zu Hause sind, einwandfrei funktioniert. Der Downstream am 19. September um 8:18 Uhr betrug z.B. 13,47 MBit/s.

Wir bitten weiterhin um Behebung der Störung oder zumindest um eine Gutschrift eines Teils der monatlich anfallenden Gebühren da wir seit fast einem halben Jahr für einen Anschluss bezahlen, den wir nur eingeschränkt nutzen können.

Mit freundlichen Grüßen,

Andreas Thul

Einen DSL-Anschluß zu bezahlen den man als normaler Berufstätiger leider zur Feierabendzeit nicht benutzen kann ist ärgerlich, die Ausscht, daß dies auf unbestimmte Zeit auch weiterhin so bleiben wird, mehr als frustig.


Wenn's mal wieder etwas länger dauert ...

20. Oktober 2013 · IMHO · andreas · Kein Kommentar

… ist normalerweise eigentlich Hermes im Spiel.

Diesmal haben sich die Kollegen von DHL allerdings redlich Mühe gegeben und für die rund 500km fast eine Woche gebraucht:

dhl_paket

Daß man in der schönen Domstadt Speyer durchaus mal einen Tag verbummeln kann ist verständlich, aber drei Tage von Bielefeld nach Speyer - das klingt ja fast schon nach Reisen mit der Deutschen Bahn.


Micky Maus-Telefon DFeAp 322

13. Oktober 2013 · Hardware · andreas · 22 Kommentare

dfeap322Die schier unüberschaubare Menge an “Oldphone”-Klingeltönen zeigt es deutlich: retro ist mehr als in. Doch besser als jeder nachgemachte Klingelton ist letztendlich immer das Original.

Wer in den 80’ern im “richtigen” Alter war, hat seine Eltern sicherlich mehr als einmal mit dem Wunsch nach Anschaffung eines DFeAp 322 “Micky Maus” der Post gequält - ein Anliegen, das in der Regel nach einem elterlichen Blick auf den Preis abgelehnt wurde.

Mit etwas Glück ist es heute durchaus möglich, ein neuwertiges Exemplar zu erträglichen Konditionen zu ergattern, doch beim Anschluß an die Telefonleitung stellt sich je nach Alters des Telefonanschlusses unter Umständen Ernüchterung ein: während Micky lautstark klingelt und eingehende Anrufe problemlos entgegengenommen werden können ist bei der Mehrzahl der heute vorhandenen Anschlüsse das Wählen einer Telefonnummer nicht möglich.

Der Grund hierfür ist ein Wechsel des verwendeten Wahlverfahrens: während im Erscheinungsjahr 1981 ein analoger Anschluß mit dem Impulswahlverfahren betrieben wurde, wird seit den 90’er Jahren überwiegend das Mehrfrequenzwahlverfahren eingesetzt.

Zumindest bei der Tasten-Version des “Micky Maus”-Telefons ist eine Umrüstung problemlos möglich: Der verbaute Tastenwahlblock TWB 75 unterstützt nur das Impulswahlverfahren und muss gegen einen TWB 71 ausgetauscht werden.
Daß neue oder neuwertige TWB 71 leider recht begehrt sind merkt man an deren Preis. Deutlich günstiger als einen einzelnen Block zu erweben ist meist ein komplettes Telefon wie z.B. den FeTAp 712 als Spender für das gesuchte Teil zu verwenden. Geeignet sind alle Fernsprechtischapparate, deren Bezeichnung mit den Ziffern “71” beginnt.

Der Einbau geht recht einfach: Dank der modularen Bauweise ist nach dem Öffnen des Gehäuses lediglich der Stecker des Tastenwahlblocks zu ziehen, der Block umzustecken und anschließend den neuen TWB wieder mit der Platine zu verbinden.