Noch so ein Power-Metal-Ding, eigentlich gibt es ja schon recht viele (manche würden sagen: genug) davon.
Aber hier bekam ich dann doch spitze Ohren. Nicht nur auf Grund der sehr wandelbaren Stimme der Sängerin, die endlich auch mal nicht diesen symphonischen Grundtenor an den Tag legt, sondern eigentlich glockenklar klingt. Wie man lesen kann, beschäftigt sich die Band thematisch mit dem alten Ägypten, okay, kann man im Kontext der Musik einfach mal so stehenlassen.
Denn instrumental gibt es durchaus ganz leicht arabesk-orientalische Einsprengsel, die aber nur auffallen, wenn man genau hinhört…..bei “Seth” zum Beispiel.
Die Musik hat eigentlich alle Zutaten, die ein gutes Power-Rock-Metal-Album ausmachen. Rockige Gitarren, ein paar Power-Pop-Elemente, eine Prise Goth, wirklich gute Gitarrenriffs und Melissa Bonny darf auch mal zeigen, daß sie auch passabel growlen kann. Wenn dann noch einige orchestrale Passagen mit Wucht und Schmackes aus den Lautsprechern tönen, ist wirklich alles dabei, was in eine solche Mixtur reingehört.
Das Rad des Power-Metal wird sicherlich nicht neu erfunden, aber Ad Infinitum spielen meiner Ansicht nach in der Oberliga. Und das darf dann gerne auch genügen.
Mit Oblivion Protocol setzt Threshold-Keyboarder Richard West an, die Geschichte von “Legend Of The Shires” weiterzuerzählen. Die ersten Höreindrücke klingen vielversprechend und lassen gespannt auf den Album-Release am 18. August 2023 warten.
2002 hatten es drei meiner Fotos bis ins Rock Hard geschafft: im Vorfeld des Bang Your Head 2002 fand eine Autogrammstunde mit Rob Halford im Media Markt in Sindelfingen statt und neben vielen CDs und LPs durfte der Metal God auch eine Handtasche signieren.
Hier die Originalfotos sowie ein paar zusätzliche Eindrücke von der Veranstaltung:
