Gerade habe ich beim Aufräumen festgestellt, daß noch so einige halbfertige Blog-Artikel teils schon seit Jahren auf ihre Fertigstellung warten. Mal schauen, was in den nächsten Tagen / Wochen / Monaten davon noch hier erscheint und was den Weg in den virutellen Papierkorb findet.
Ein staugefährdetes Stück Autobahn auf dem täglichen Arbeitsweg lässt einen digitalen Assistenten wie Goole Now durchaus lohnenswert erscheinen, denn die offizielle “Google Now”-Seite verspricht hierzu:
Verkehr
Erhalten Sie Informationen zum Verkehrsaufkommen und zu alternativen Routen, bevor Sie sich auf den Weg zur Arbeit machen.
Vielleicht eine Möglichkeit, dem täglichen Wahnsinn etwas informierter zu begegnen?
Der Einstieg ist einfach: entweder die Google-App manuell starten oder je nach Launcher in die richtige Richtung wischen oder auf die Suchleiste tippen und los geht’s.
Nach Quittierung von “Möchtest du Antworten, ohne fragen zu müssen?” mit “Jetzt starten” müssen nur noch mit flauen Bauchgefühl jede Menge Zugriffe auf eigentlich sehr private Daten abgenickt werden, dann kann die magische Show beginnen.
Wer erwartet, einiges an sinnvoller Grundkonfiguration durchführen zu können, wird schnell enttäuscht: hinter dem “Anpassen”-Zauberstab verbergen sich kaum mehr als einige extrem rudimentäre Einstellmöglichkeiten: “Interesse an” in den vorgegebenen Rubriken “Aktienkurse” und “Sport”, das Festlegen der Orte “Arbeit” und “Zuhause” sowie das Festlegen des bevorzugten Verkehrmittels. Auch wer unter “Alles andere” schaut, wird von den wenigen Einstellmöglichkeiten schnell desillusioniert.
Also heisst es abwarten, Google jede Menge Daten sammeln und auswerten lassen und hoffen, dass es als Gegenleistung sinnvollen Ergebnisse gibt. Tatsächlich erscheinen nach einiger Zeit die ersten Karten, mit deren Hilfe man Restauranttips entfernen, Sportergebnisse ausblenden oder das Wetter am “Zuhause”-Ort sehen kann, von Verkehrsinformationen fehlt aber anfänglich noch jede Spur.
Wer sich die Langeweile etwas vertreiben möchte, kann zwischenzeitlich einen Blick in den Standortverlauf werfen und sich wundern, wo er sich angeblich herumtreibt: mir als nicht tanzendem unsportlichem Vereinsmuffel wird mehrmals täglich ein Aufenthalt bei einem nahegelegenen Tanzsportverein unterstellt - gerne auch mal Mitten in der Nacht und oder für die Dauer von mehr als 12 Stunden. Leider gibt es nur einen dicken “Bestätigen”-Button oder die Möglichkeit, den “Ort von diesem Tag entfernen”, eine Auswahl “hier bin ich nicht und hier will ich auch nicht hin” ist nicht vorgesehen und somit grüßt jeden Tag auf’s Neue beim Blick in den Standortverlauf das Murmeltier.
Nach selektiver Berichigung und einer ereignislosen Woche dann das erste Erfolgserlebnis: Google Now meldet tatsächlich ungefragt zur richtigen Uhrzeit, dass auf dem Weg zur Arbeit mit keinen außerplanmäßigen Verzögerungen zu rechnen ist. Doch die Freude hält nur kurz: einmal Wochenende und am Montag Morgen fehlt die erhoffte Prognose erneut.
Als erstes (Zwischen)Fazit lässt sich sagen, daß Google Now bestimmt ein toller Helfer wäre, wenn man ihm etwas besser mitteilen könnte, wo man denn Hilfe erwartet.
Eine einfache Option: Sage mir Mo-Fr zwischen 7:00 und 9:00 Uhr wie es mit dem Weg zur Arbeit aussieht, und behalte Nachmittags bitte zwischen 14:00 und 18:00 Uhr den Rückweg für mich im Auge. Das ganze noch mit einer “Beende bei Ankunft am Ziel”-Option und mit deutlich weniger gesammelten Daten wäre ein spürbar besseres Ergebnis möglich.
Doch Google bleibt auch bei Now der Linie treu, die schon in Chrome und manch anderer Applikation zu ungläubigem Kopfschütteln geführt hat: dem Anwender möglichst wenige Möglichkeiten an die Hand zu geben, um die Software im eigenen Sinne konfigurieren zu können. Schade!
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Und mal wieder sind die ehrlichen Käufer die Dummen
Eine der unschönen Neuerungen die mit der Einführung von systemd Einzug halten ist daß Logdateien statt im jederzeit problemlos les- und verarbeitbaren Textformat nun mittels journald gesammelt, verwaltet und vor allem als Binärdateien gespeichert werden.
Will man Einsicht in ein Log erhalten, so benötigt man hierzu den Befehl
journalctl
welcher bei Aufruf die bisher erstellten Logeinträge in chronologischer Reihenfolge ausgibt.
Sollen nur die Einträge eines bestimmten Dienstes angezeigt werden, so kann mittles “-u Dienstname” ein Filter gesetzt werden:
journalctl -u shairport-sync
listet zum Beispiel nur die zum Dienst “shairport-sync” gehörenden Einträge auf.
Sofern man einem Dienst bei der Arbeit über die Schulter schauen möchte, kann dies durch den Parameter “-f” (analog zu z.B. “tail”) erreicht werden:
journalctl -f -u shairport-sync
zeigt die letzten Einträge sowie die neu hinzukommenden Einträge an.
Standardmäßig werden die Einträge seitenweise ausgegeben, dies kann durch den Parameter “–no-pager” geändert werden.
Eine Liste der möglichen Parameter und ihrer Verwendung erhält man durch die Eingabe von
journalctl --help
Bisher gab es bei Handyhüllen immer eine klare Empfehlung meinerseits: fitBAG
Die Hüllen sind zwar nicht gerade billig, waren aber in Sachen Verarbeitung und Materialqualität ihr Geld wert. So wurden im Laufe der Jahre sowohl ein Samsung Galaxy Ace, ein Kindle und auch ein Nexus 4 mit einer (oder einem?) fitBAG ausgestattet.
Nachdem 2,5 Jahren täglicher Einsatz einige Gebrauchsspuren an der Nexus 4-Hülle hinterlassen haben, wurde ein Ersatz angeschafft: wieder eine fitBAG, wieder das Modell “Beat” in schwarz.
Die Überraschung kam bei Lieferung und kann auf dem Photo nur unzureichend wiedergegeben werden: die neu gelieferte fitbag ist minimal länger (was durchaus positiv zu sehen ist), aber leider auch fühlbar dünner als die Vorgängerin. Während diese noch problemlos Stürze aus Hüfthöhe kompensieren konnte, hoffe ich, das Experiment mit dem Nachfolgemodell nicht durchführen zu müssen.
Dazu kommt noch eine Porto-Politik, für die (zumindest mir) jegliche logische Erklärung fehlt:
Als Versandkosten sind im amazon-Shop 2,50 Euro angegeben, bei Lieferung an eine Packstation weist die umfassende Portoliste 4,50 Euro Versandkosten aus. Wer als Grund für das erhöhte Porto allerdings die versicherte und nachverfolgbare Lieferung mittels DHL-Paket vermutet, wird enttäuscht: in der Packstation liegt ein normaler Briefumschlag, der mit 0,85 Euro frankiert ist.