In der Reihe “Classic Albums” wird die Entstehungsgeschichte verschiedener Alben genauer beleuchtet, die man gemeinhin als “Klassiker” bezeichnet - wie z.B. Judas Priest “British Steel”, Def Leppard “Hysteria”, oder eben Iron Maiden “The Number Of The Beast”.
Die DVD ist bemüht, eine möglichst umfassende Übersicht über die Entstehungsgeschichte des Albums zu geben und beleuchtet auch noch einmal den Werdegang der Band bis kurz nach dem Erscheinen von “The Number Of The Beast”; eine durchaus notwendige Vorgehensweise, war doch dieses Album das erste mit Bruce “Air Raid Siren” Dickinson am Mikrophon.
Aber nicht nur die damaligen Bandmitglieder dürfen ihre Erinnerungen zum Besten geben - auch einige (Fach-)Journalisten, Manager Rod Smallwood sowie Produzentenlegende Martin “The Farmer” Birch sind ebenfalls zu sehen und zu hören.
Kurioserweise gibt es auch ein Interview mit Nicko McBrain, der auf dem Album noch gar nicht trommelt - nicht aber mit Janick Gers, der auf der kompletten DVD weder namentlich noch in sonst irgendeiner Art und Weise in Erscheinung tritt.
So interessant die Geschichte der einzelnen Songs auch ist, so dürftig ist das groß angekündigte Bonusmaterial: ein paar Anekdoten, Adrian Smith spielt zwei Songs an, einen Song von “Rock in Rio 2001” und die “Message from Clive Burr” entpuppt sich als eine halbe Texttafel - da hätte ich mir schon mehr erwartet: Wie wär’s z.B. mit den vollständigen Videoclips der Songs, die leider nur angespielt werden?
Alles in allem eine nette Beigabe zu der entsprechenden CD - als eigenständige Produktion zu einem Listenpreis von rund 20 Euro jedoch entschieden zu teuer!
Kurdt Vanderhoof hat zumindest laut eigener Aussage das gleiche Problem wie ich - er würde gerne mehr klassischen 70er Jahre-Rock hören. Da es aber leider nur sehr wenige neue Bands gibt, die heutzutage noch solche Musik veröffentlichen und die Heroen vergangener Tage sich lieber zu Tode touren als noch einmal das Wagnis eines neuen Studioalbums auf sich zu nehmen, hat der METAL CHURCH-Mastermind kurzerhand nach dem Motto “selbst ist der Mann” seine eigene Truppe wieder zusammengetrommelt, um genau diese Lücke zu schließen.
Das nächste Studioalbum von Roger Waters nach “Amused To Death” läßt auch nach neun Jahren weiterhin auf sich warten - der ehemalige Mastermind von
Hätte man mich einen Titel für den neuen Output der
Als “Collector’s Edition” ist