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Mortal Terror – The Functional Autonomy Of Motives

mt-tfaom„The Functional Autonomy Of Motives“ ist das nunmehr dritte Demotape, mit dem uns MORTAL TERROR aus Hann Münden (wo in aller Welt ist denn das???) beglücken. Das ganze beginnt mit einer Art Psycho-Intro, an dem nur Bass und Gesang beteiligt sind, wobei wir hier gleich an dem Punkt angelangt wären, der für mich den Schwachpunkt der Band darstellt: der Gesang (!?!). Hier von solchem zu reden, ist vielleicht schon etwas zweifelhaft, da wohl noch niemand den Sänger darüber aufgeklärt hat, daß die Stimme dann am besten klingt, wenn sich das Mikro beim Singen außerhalb des Mund-Rachenraumes befindet.

Die Musik der Band ist am besten als Metal mit Speed und auch Deatheinflüssen zu werten, die bei Änderung des Gesangs durchaus dazu führen könnte, daß die Band irgendwann einmal den Durchbruch schafft. Für alle Interessenten: erhältlich ist das Tape für zehn gesamtdeutsche Märker (genauso wie die beiden alten Demos) bei: Adresse.

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Subversion – Play To Win

subversion-ptwWer kennt nicht folgendes Problem: man hört einen Song und irgendwie kommt einem die Grundstruktur bekannt vor, worauf man dann beginnt im großen, allmächtigen Plattenstapel zu graben und zu graben und zu graben. Tja, und dann gibt es zwei Möglichkeiten: entweder „Und wenn er nicht gestorben ist, dann gräbt er noch heute!“ oder aber man wird fündig. Glücklichweise gehörte ich zu Letzteren und konnte erleichtert bei einer Scheibe stoppen, an die Ihr Euch alle noch erinnert: S.O.D.’s „Speak English Or Die“.

Bei „Play To Win“ handelt es sich allerdings nicht um die Neuauflage dieses genialsten Machwerks im Hardcore-Bereich, woran wohl hauptsächlich der niedrige spm-Quotient (= songs per minute) schuld sein dürfte, der bei SUBVERSION in etwa bei 0,2 spm liegt. Man erinnere sich, S.0.D. brachten es locker auf 1 spm. Das dies einige nicht zu verachtende Vorteile in sich birgt, wird dem Hörer spätestens beim ersten Song klar: man hat nun endlich Z E I T für Dinge wie langsame Passagen und Soli, die sich auch wie solche anhören.
Fazit: „Play To Win“ – garantiert ein guter Titel für dieses Demotape, das für 12.- DM bei DEMOLITION erhältlich ist.

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Tapes

Violent Changes – Goblins

vc-goblinsAus der Schweiz stammen VIOLENT CHANGES, die uns „Flächländlern“ auf ihrem ersten Demo zeigen, daß man im Land der sieben Berge musikalisch auch noch etwas anderes drauf hat, als zu jodeln.

Das, was man drauf hat, würde ich als progressiven Speed Metal bezeichnen. Mindestens genauso progressiv wie mit ihrer Musik ist die Band allerdings auch mit den Besetzung ihrer Gitarristenposten, die im Laufe der zweieinhalbjährigen Bandgeschichte in etwa genauso oft neubesetzt wurden, wie die Saiten auf den Gitarren ihrer Besitzer. So ist auch der Gitarrist, mit dem das vorliegende Demo aufgenommen wurde, inzwischen andererorts tätig.

Mit ihrer neuen, (laut Band) idealen Besetzung bastelt man zur Zeit an neuen Songs, die dann eventuell im Herbst/Winter 1991 zum „Goblins“ Nachfolger verarbeitet werden sollen.
Wer sich für das Tape interessiert, der sollte wahlweise 10.-DM oder 10.-SFR an VIOLENT CHANGES schicken.

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Rain’n Steel – Atomic Tango

Yeeaaahhh! Endlich ist sie da. Nachdem’s nun wirklich lange genug gedauert hat (diverse Ankündigungen konnte man schon im Mai lesen) halte ich das Debut-Album von RAIN’N STEEL in meinen Händen. Nunja- wie heißt’s so schön: das Warten hat sich gelohnt! Zwar findet man (für mich persönlich unverständlich) nur „Hell And Damnation“ von ihrem „Get Your Metal Shower“ Demo auf „Atomic Tango“, doch fällt das bei der Qualität der neuen Songs kaum ins Gewicht. Die Band ist einen weiteren Schritt in Richtung „eigener Stil“ gegangen und präsentiert auf „Atomic Tango“ dem (hoffentlich) geneigten Hörer zehn locker-rockige Songs, die eigentlich für jeden, außer starrsinnig-unverbesserlich-verbohrten Thrashern, etwas sein dürften.

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Tapes

Bishop Steel – Killing Asylum

bs-kaRecht geilen Metal bieten uns BISHOP STEEL (intelligenter Name, echt!) auf ihrem „Killing Asylum“ Demo. Die Band scheint zumindest in ihrer Heimat Kansas im großen weiten Amiland schon recht bekannt zu sein. Das Tape, das sich über ca. 25 Minuten erstreckt und bezeichnenderweise in „This Side“ und „The Other Side“ aufgeteilt ist, enthält vier Songs, deren Länge zwischen 1:23 und 7:10 differiert. Hierbei handelt es sich um das etwas schnellere „On And On“, das recht langsame „Lonely Days“ (für mich persönlich der Höhepunkt des Tapes), den Titeltrack „Killing Asylum“ und last but not least das Akkustik-Outro „Sacred Starr“.

Alle, die jetzt noch die Nennung der zugehörigen Schublade erwarten, in der sie „Killing Asylum“ hineinverschwinden lassen können, muß ich leider enttäuschen: ich habe keine passende gefunden! But never mind, „Killing Asylum“ ist auf jeden Fall was für all diejenigen, die auf Heavy Metal steh’n und bei ein paar schnelleren Takten nicht gleich von der nächsten Brücke springen.