Kategorien
Tapes

Violent Changes – Goblins

vc-goblinsAus der Schweiz stammen VIOLENT CHANGES, die uns „Flächländlern“ auf ihrem ersten Demo zeigen, daß man im Land der sieben Berge musikalisch auch noch etwas anderes drauf hat, als zu jodeln.

Das, was man drauf hat, würde ich als progressiven Speed Metal bezeichnen. Mindestens genauso progressiv wie mit ihrer Musik ist die Band allerdings auch mit den Besetzung ihrer Gitarristenposten, die im Laufe der zweieinhalbjährigen Bandgeschichte in etwa genauso oft neubesetzt wurden, wie die Saiten auf den Gitarren ihrer Besitzer. So ist auch der Gitarrist, mit dem das vorliegende Demo aufgenommen wurde, inzwischen andererorts tätig.

Mit ihrer neuen, (laut Band) idealen Besetzung bastelt man zur Zeit an neuen Songs, die dann eventuell im Herbst/Winter 1991 zum „Goblins“ Nachfolger verarbeitet werden sollen.
Wer sich für das Tape interessiert, der sollte wahlweise 10.-DM oder 10.-SFR an VIOLENT CHANGES schicken.

Kategorien
CDs

Rain’n Steel – Atomic Tango

Yeeaaahhh! Endlich ist sie da. Nachdem’s nun wirklich lange genug gedauert hat (diverse Ankündigungen konnte man schon im Mai lesen) halte ich das Debut-Album von RAIN’N STEEL in meinen Händen. Nunja- wie heißt’s so schön: das Warten hat sich gelohnt! Zwar findet man (für mich persönlich unverständlich) nur „Hell And Damnation“ von ihrem „Get Your Metal Shower“ Demo auf „Atomic Tango“, doch fällt das bei der Qualität der neuen Songs kaum ins Gewicht. Die Band ist einen weiteren Schritt in Richtung „eigener Stil“ gegangen und präsentiert auf „Atomic Tango“ dem (hoffentlich) geneigten Hörer zehn locker-rockige Songs, die eigentlich für jeden, außer starrsinnig-unverbesserlich-verbohrten Thrashern, etwas sein dürften.

Kategorien
Tapes

Bishop Steel – Killing Asylum

bs-kaRecht geilen Metal bieten uns BISHOP STEEL (intelligenter Name, echt!) auf ihrem „Killing Asylum“ Demo. Die Band scheint zumindest in ihrer Heimat Kansas im großen weiten Amiland schon recht bekannt zu sein. Das Tape, das sich über ca. 25 Minuten erstreckt und bezeichnenderweise in „This Side“ und „The Other Side“ aufgeteilt ist, enthält vier Songs, deren Länge zwischen 1:23 und 7:10 differiert. Hierbei handelt es sich um das etwas schnellere „On And On“, das recht langsame „Lonely Days“ (für mich persönlich der Höhepunkt des Tapes), den Titeltrack „Killing Asylum“ und last but not least das Akkustik-Outro „Sacred Starr“.

Alle, die jetzt noch die Nennung der zugehörigen Schublade erwarten, in der sie „Killing Asylum“ hineinverschwinden lassen können, muß ich leider enttäuschen: ich habe keine passende gefunden! But never mind, „Killing Asylum“ ist auf jeden Fall was für all diejenigen, die auf Heavy Metal steh’n und bei ein paar schnelleren Takten nicht gleich von der nächsten Brücke springen.

Kategorien
Tapes

Jig Saw – Jig Saw

Bei JIG SAW’s neuestem Tape handelt es sich um ein Livedemo, das bei einem Konzert der Band am 13. Juni 1991 im M.A.X. in Kiel mitgeschnitten wurde.
Leider wird diese Tatsache, die ja eigentlich als recht
positiv zu werten wäre (Livedemos gibt’s ja nun wahrlich nicht wie Sand am Meer), dem Tape fast zum Verhängnis, da man es nicht so ganz geschafft hat, das Live-Feeling des Konzertes auf Bandmaterial zu bannen, was dem Fun (z.B. Metal Version von „Hans und Gretel“) an sich kaum einen Abbruch tut. Zwar hat man meist Probleme, irgendwo im Hintergrund das Publikum auszumachen, während im Gegensatz zum Publikum die Band recht klar und deutlich aus den Boxen erschallt. Somit dürfte das Tape wohl für alle diejenigen interessant sein, die schon durch JIG SAW’s „Demosaurus“ Genickstarre bekamen und nach neuen Songs der Band lechzen oder aber auch für alle, die die Band einmal kennenlernen wollen und sich an etwas mißglückter Live-Atmosphäre nicht stören.

Letztendlich aber auch ein Tip für alle, die es leid sind, ihre 5.- DM immer der ARD-Fernsehlotterie zu spenden. Schickt den Silberling doch an: Adresse.

Kategorien
Tapes

Lightnyng – The Principles Of Pride

„Where’s The Fire“, so der zweite Song auf LIGHTNYNG’s „The Principles Of Pride“ und so in etwa auch meine Gedanken beim Anhören des Tapes, denn so richtig zündete es bei mir nicht. Die Musik der Band gehört wohl in die Melodic Speed Ecke und ist als solche auch nicht schlecht. Das, was hier fehlt, sind neue Ideen, denn irgendwo kommt einem alles schon recht bekannt vor.

Fazit: Alle, die auf Melodic Speed stehen, sollten das Tape vielleicht mal antesten, alle, die etwas Neues suchen oder mit dieser Stilrichtung eh nicht viel im Sinn haben, können es getrost sein lassen.