Jim Matheos – First Impressions

Auch wenn mir diese Aussage bestimmt einige Briefbomben ins Haus beschert, muß ich doch sagen, daß mich die Musik von FATES WARNING bisher noch nicht sonderlich vom Hocker gerissen hat.

Trotzdem schnappte ich mir das Solowerk von Jim Matheos, nicht zuletzt auch deshalb, weil schon von vornherein absehbar war, daß es sich hierbei um kein konventionelles Rockalbum handeln wird.

Das Album ist denn auch ziemlich unkonventionell geworden. Völlig akkustisch, ganz ohne Gesang, nur mit Gittarre, Cello und Violine instrumentiert. Was für die ruhigeren, besinnlicheren Stunden.

 

Jack’s Hammer – Private Party

Zum Hammer vom guten alten Jack fällt mir eigentlich nur eins ein: „Ei sinn mer luschdisch, ei sinn mer froh, mer mache Pardi-Rock, ei guck eh mol do!“

(Deutsche Übersetzung: Rock, nicht  schlecht gemacht, aber um die Texte heil zu überstehen braucht man mindestens 10 Bier intus!!)

 

Infectious Grooves – Suspicious‘ Ark

Tut mir leid, aber mich konnte der Groove überhaupt nicht infizieren. So unnötig wie ein kleines Steak
(oder wie war das ??).

 

Harridan – Remember

Woran erkennt man eigentlich „Metal Made In Germany“?? Wenn ich ehrlich bin, muß ich  zugeben, daß auch ich diese Frage nicht beantworten kann. Irgendwie muß das rein instinktiv laufen,  denn noch bevor ich in das Booklet geschaut habe war mir klar – die Band kommt aus der „guten,  alten“ BR-D-DR.

Und so war es dann auch. Bei „Remember“ handelt es sich um die erste CD von  HARRIDAN, die von der Band in Eigenregie aufgenommen wurde. Musikalisch bietet sie schnellen Metal bis Speedmetal mit dem eben typischen deutschen Flair, worin dieses auch immer bestehen mag.

 

Flipper – Flipper

„Unser Freund Flipper, gleich wird er kommen, jeder liebt ihn, den klugen Delphin“ – wer erinnert sich nicht mehr daran. Diese Melodie summend legte ich die CD ein und harrte der Töne, die da auf  mich zukamen. Tja, um’s kurz und schmerzlos zu machen, statt Altbekanntem vernahm ich eine recht eigenartige Story in der Art von „Nirvana wechseln den Sänger aus, brechen in den Proberaum  von M.O.D. ein ,schauen sich ein Video gemeinsam mit den Jungs von Suckspeed an, gehen anschließend zu einem Sodom-Konzert und trinken dort ein paar Bier mit Lemmy.“ – So seltsam  wie diese Kritik.