Jonas Jinx – Troubled Times

Bei Jonas Jinx hat sich seit ihrer 91’er Demo einiges getan. Bemängelte ich seinerzeit (wie das klingt – will sagen „in der letzten Ausgabe“) noch die Tatsache, daß beim Demotape sowohl Musiker- als auch Namen der einzellnen Songs fehlten, so läßt die CD zumindest in dieser Hinsicht keine Wünsche mehr unerfüllt. Im Gegenteil: Es werden sogar noch die Texte zu den Songs mitgeliefert, eine Tatsache, die heute leider selbst bei Mega-Topacts noch keine Selbstverständlichkeit ist. Leider sind die obengenannten Tatsachen aber wohl trotz allem wohl eher unwichtige Kriterien für und wider die Anschaffung einer CD. Und in musikalischer Hinsicht konnte mich das Teil nicht so recht überzeugen.

Zwar ist alles technisch einwandfrei und sauber eingespielt, doch leider herrscht auf der CD überwiegend ein recht krasser Ideenmangel, was mich ab ca. der 20. Minute doch des öfteren in Richtung Display meines CD-Players schielen ließ. Alles in allem bleibt also eine recht ordentliche Punk-Scheibe, womit es sich dann aber leider zum Thema Vorzüge schon hat.

 

Jim Matheos – First Impressions

Auch wenn mir diese Aussage bestimmt einige Briefbomben ins Haus beschert, muß ich doch sagen, daß mich die Musik von FATES WARNING bisher noch nicht sonderlich vom Hocker gerissen hat.

Trotzdem schnappte ich mir das Solowerk von Jim Matheos, nicht zuletzt auch deshalb, weil schon von vornherein absehbar war, daß es sich hierbei um kein konventionelles Rockalbum handeln wird.

Das Album ist denn auch ziemlich unkonventionell geworden. Völlig akkustisch, ganz ohne Gesang, nur mit Gittarre, Cello und Violine instrumentiert. Was für die ruhigeren, besinnlicheren Stunden.

 

Jack’s Hammer – Private Party

Zum Hammer vom guten alten Jack fällt mir eigentlich nur eins ein: „Ei sinn mer luschdisch, ei sinn mer froh, mer mache Pardi-Rock, ei guck eh mol do!“

(Deutsche Übersetzung: Rock, nicht  schlecht gemacht, aber um die Texte heil zu überstehen braucht man mindestens 10 Bier intus!!)

 

Infectious Grooves – Suspicious‘ Ark

Tut mir leid, aber mich konnte der Groove überhaupt nicht infizieren. So unnötig wie ein kleines Steak
(oder wie war das ??).

 

Harridan – Remember

Woran erkennt man eigentlich „Metal Made In Germany“?? Wenn ich ehrlich bin, muß ich  zugeben, daß auch ich diese Frage nicht beantworten kann. Irgendwie muß das rein instinktiv laufen,  denn noch bevor ich in das Booklet geschaut habe war mir klar – die Band kommt aus der „guten,  alten“ BR-D-DR.

Und so war es dann auch. Bei „Remember“ handelt es sich um die erste CD von  HARRIDAN, die von der Band in Eigenregie aufgenommen wurde. Musikalisch bietet sie schnellen Metal bis Speedmetal mit dem eben typischen deutschen Flair, worin dieses auch immer bestehen mag.