Wenn man schon Geburtstag feiert, dann soll das auch eine richtig schöne Party werden. Nach diesem Motto haben auch Uriah Heep die “Magicians Birthday Party” gestaltet und neben einigen speziellen Geburtstagsgästen auch für eine interessante Musikauswahl gesorgt, um zusammen mit rund 1500 Fans im Sheperd’s Bush Empire zu feiern.
Da inzwischen die Durchführung solcher Events auch gerne für eine Schlacht der Veröffentlichungsformate verwendet wird, erscheint auch der dazugehörige offizielle Mitschnitt auf CD, DVD und einer Special Edition, die sowohl DVD und CD in einen Pappschuber steckt und mit einem zusätzlichen Booklet anreichert.
Mit “Stealin” steigen Heep in eine Show ein, die sich zwar zu großen Teilen an den schon bekannten Setlists orientiert, aber trotzdem um das eine oder andere Schmankerl angereichert wurde. So betritt dann auch beim ersten Neuling “Tales” der gewichtige Thijs van Leer von FOCUS die Bühne, um den Song mittels Flöte und Jodeleinsätzen (!!!) zu veredeln.
Zu “July Morning” ist es dann endlich soweit - nach rund 20 Jahren steht Ken Hensley wieder zusammen mit Uriah Heep auf der Bühne und spendiert dem Song mit seiner Hammond das in den “normalen” HEEP-Versionen fehlende Tüpfelchen auf dem “i”. Glücklicherweise hat man aber mit Ken Hensleys Erscheinen den eigentlichen Tastenmann Phil Lanzon nicht in den Backstagebereich verbannt, sondern spielt die nun folgenden Songs mit zwei Keyboardern beziehungsweise einem Keyboarder und einem Pianisten respektive zwei Gitarristen und einem Keyboarder (na, kommt noch jemand mit?)
Der eigentliche Höhepunkt des Abends folgt dann aber mit dem Song “Magician’s Birthday”, bei dem nicht nur Drummer Lee Kerslake eine weitere Facette seiner Mulitfunktionalität vorstellen darf, sondern auch Ex-Uriah Heep-Sänger John Lawton die Bühne entert und zusammen mit Bernie Shaw den Vocalpart beschließt.
Nach einigen mehr oder minder enttäuschenden DVD-Veröffentlichungen aus dem Hause Uriah Heep liegt hier zum ersten Mal eine wirkliche Perle vor, an der es sowohl in Sachen Bild als auch Ton nicht das geringste auszusetzen gibt. Verwirrend mag vielleicht anfangs nur sein, daß man entgegen dem normalen Live-Feeling tatsächlich alle Instrumente und den Gesang hört!
Wo viel Licht ist, gibt’s leider auch meist zumindest etwas Schatten - in diesem Fall die Tatsache, daß man sich aus mir nicht verständlichen Gründen dazu entschlossen hat, das Konzert nur auszugsweise zu veröffentlichen. So fehlen auf der DVD von den ursprünglich 20 Songs genau ein Viertel - wobei “Logical Progression” als “Special Feature” einsortiert wurde. Die CD ist mit zwölf Titeln noch ein Stück kürzer.
Warum die Songs bei der Veröffentlichung dann auch noch gegenüber der ursprünglichen Reihenfolge durcheinandergewürfelt wurden, entzieht sich vollkommen sowohl meiner Kenntnis als auch meinem Verständnis.
Trotzdem eine überaus empfehlenswerte DVD - am besten gleich in der Special Edition wegen des besseren Preis/Leistungsverhältnisses.
In der Reihe “Classic Albums” wird die Entstehungsgeschichte verschiedener Alben genauer beleuchtet, die man gemeinhin als “Klassiker” bezeichnet - wie z.B.
Kurdt Vanderhoof hat zumindest laut eigener Aussage das gleiche Problem wie ich - er würde gerne mehr klassischen 70er Jahre-Rock hören. Da es aber leider nur sehr wenige neue Bands gibt, die heutzutage noch solche Musik veröffentlichen und die Heroen vergangener Tage sich lieber zu Tode touren als noch einmal das Wagnis eines neuen Studioalbums auf sich zu nehmen, hat der METAL CHURCH-Mastermind kurzerhand nach dem Motto “selbst ist der Mann” seine eigene Truppe wieder zusammengetrommelt, um genau diese Lücke zu schließen.
Das nächste Studioalbum von Roger Waters nach “Amused To Death” läßt auch nach neun Jahren weiterhin auf sich warten - der ehemalige Mastermind von
Hätte man mich einen Titel für den neuen Output der