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Warpath – Warpath / Massive / Against Evereyone

warpath-wwbmaeHatten wir Euch im UNDERGROUND EMPIRE 6 noch die Demo von WARPATH vorgestellt, haben die sich Jungs inzwischen mächtig ins Zeug gelegt und inzwischen drei Alben vorgelegt. (Stellt sich nur die Frage – „Sind WARPATH so schnell oder wir so langsam ???“). Das Erstlingswerk erschien in etwa zeitgleich mit dem UE6, das zweite Werk etwa schön in der Mitte zwischen UE6 und UE7 und das dritte eine Woche vor Redaktionsschluß von UE7.

Zum Erstling nur so viel: Der Erstling enthält die Songs der Demo plus ein paar weitere, die sich aber nahtlos in die restlichen Songs einfügen und hält somit den hohen Level des Demos. Und als Beigabe gibt’s dann noch den Evergreen „Black Metal“, der unter gesanglicher Mitwirkung von Sabina Claasen und Cronos (dem Original!) gecovert wurde.

„Massive“ präsentiert sich dann auch als würdiger Nachfolger des Erstlings. WARPATH behalten auch hier wieder ihre gelungene Mixtur aus Thrash und Death bei und präsentieren sich auf „Massive“ noch ein Stück aggressiver als auf ihrem Erstschlag, obwohl sie stellenweise etwas auf das Bremspedal getreten haben. Treffender Albumname also!

Und auch der aktuelle Silberfrisbee „Against Evereyone“ ist es wert, daß man ihn zwischen den sommerlichen Sportaktivitäten öfters in den CD-Player wirft. Falls mich meine Erinnerung nicht trügt (leider liegen mir die alten Alben im Moment nicht vor), ist „Against Evereyone“ wieder ein Stückchen schneller geworden als „Massive“, ohne dabei allerdings an Aggressivität zu verlieren.

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Warpath – Warpath

warpath-warpathLet’s move, boys and girts. Sattelt Opas Trabbi, schnappt euch Omas Hackebeil und folgt mir auf den WARPATH…

Recht düster sieht die Sache ja aus: auf dem Cover ein strahlendweißer Totenkopf, und die Beschriftung der Kassette wie auch des Inlets sind fast komplett in freundlichem Rot gehalten, was wohl sichere Indizien dafür sein dürften, daß die Musik von WARPATH recht wenig mit radio-orientiertem Pop-Rock zu tun hat.

Die Jungens (fünf an der Zahl) spielen ziemlich brudolen und oggressiwen Power Metal, der an manchen Stellen durch ein paar Prisen Gruft bereichert wurde. Die Songs selbst sind (zumindest aus meiner Sicht) glücklicherweise meilenweit von hirnlosem Herumgebolze und -geschrubbe entfernt. Besonders erwähnenswert finde ich das etwas langsamere „Wardance“, das stimmungsmäßig absolut erste Sahne ist.

Wem nun das Wasser im Munde zusammengelaufen ist, und wer zumal noch denkt, daß ca. 40 Minuten Musik, dazu noch mit einem Supersound behaftet, genau das Richtige für ihn sind, der spurte schnell zum nächsten Postamt um einen Brief loszuschicken an: Adresse.