Anwendungen

Icon für Sublime Text-Kontextmenü

08. Juni 2018 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Standardmäßig wird beim Einrichten des Kontextmenüs von Sublime Text kein Icon für den “Open with Sublime Text”-Eintrag gesetzt, was mit einem kleinen Eingriff in die Registry nachgeholt werden kann:

Im Pfad “HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\Open with Sublime Text” eine neue Zeichenfolge mit dem Namen “Icon” und dem Pfad zur ausführbaren Sublime Text-Datei (i.d.R. “C:\Program Files\Sublime Text 3\sublime_text.exe”) anlegen, anschließend wird im Kontext-Menü das Icon der “sublime_text.exe” angezeigt.

Alternativ kann auch folgender Text als Datei “sublime_icon.reg” gespeichert und nach dem Anpassen des Pfads an lokale Gegebenheiten durch Doppelklick ausgeführt werden:

Windows Registry Editor Version 5.00 [HKEY_CLASSES_ROOT\*\shell\Open with Sublime Text] "Icon"="C:\\Program Files\\Sublime Text 3\\sublime_text.exe"

WordPress Kommentar-IP-Adresse anonymisieren

27. Mai 2018 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Standardmäßig speichert WordPress neben dem eingegebenen Kommentar auch die IP-Adresse, von welcher der Kommentar übermittelt wurde.

Diese Speicherung lässt sich durch Einsatz eines Filters deaktivieren. In der “functions.php” des Themes die Zeilen

function replace_comment_author_ip($comment_author_ip) { return '127.0.0.1'; } add_filter('pre_comment_user_ip', 'replace_comment_author_ip');

hinzufügen, damit bei allen neuen Kommentaren statt der tatsächlichen IP-Adresse des Autors die Adresse “localhost” gespeichert wird.

Sofern bereits Kommentare in der WordPress-Datenbank vorhanden sind, werden diese durch das Hinzufügen des Filters nicht geändert. Hier hilft ein SQL-Statement:

UPDATE wp_comments SET comment_author_IP = '127.0.0.1';

Kommentar-Cookie in WordPress deaktivieren

20. Mai 2018 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Standardmäßig setzt WordPress beim Absenden eines Kommentars ein Cookie, welches als Komfortfunktion die eingegebenen Daten (i.d.R. Name und E-Mail-Adresse) des Kommentierenden enthält und fügt diese Daten in allen weiteren Kommentarfeldern als Vorbelegung ein.

Dank der Hooks und Actions in WordPress ist die Deaktivierung des Cookies schnell erledigt:

In der “functions.php” des Themes die Zeile

remove_action('set_comment_cookies', 'wp_set_comment_cookies');

hinzufügen und schon wird beim Kommentieren kein Cookie mehr gesetzt.


Sublime Text: aktuelles Datum einfügen

12. April 2018 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Den Codeschnippsel einfach in “Packages/User” als “timestamp.py” anlegen:

timestamp.py
import datetime import sublime, sublime_plugin class TimestampCommand(sublime_plugin.TextCommand): def run(self, edit): timestamp = "%s" % (datetime.datetime.now().strftime("%Y-%m-%d")) for region in self.view.sel(): if region.empty(): self.view.insert(edit, region.begin(), timestamp) else: self.view.replace(edit, region, timestamp)

Um per Tastendruck aktiviert zu werden, die Key Bindings noch um folgende Zeile ergänzen:

{ "keys": ["ctrl+shift+t"], "command": "timestamp" }

Sofern Text markiert ist, wird dieser durch den Datumstempel “YYYY-MM-DD” ersetzt, ansonsten wird das Datum an der Cursorpositon eingefügt.


Automatischer Redirect bei Firefox

10. März 2018 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Im lokalen Netz werkelt eine virutelle Linux-Spielkiste, welche auf Grund ihres Einsatzzwecks auf den Namen “sandbox” hört. Der auf dieser Maschine laufende Webserver ist aus dem lokalen Netz über die Adresse “http://sandbox” erreichbar.

Wenn die Kiste ausgeschaltet ist, führt ein Versuch, die URL in Google Chrome zu öffnen wie erwartet zu einer Fehlerseite mit dem Hinweis

Die Server-IP-Adresse von sandbox wurde nicht gefunden.

Firefox hingegen versucht ebenfalls - logischerweise ergebnislos - die URL zu öffnen und führt den verdutzten Anwender letztendlich zur Adresse “http://www.rotoworld.com/?ref=sandbox”, eine Vorgehensweise, welche auf den ersten Blick unschöne Methoden wie DNS-Hijacking (oder Schlimmeres) als Ursache vermuten lässt, letztendlich aber einen trivialen Grund hat, welcher bereits vor rund 7 Jahren Thema des Beitrags “Firefox fügt automatisch ‘www.’ und ‘.com’ an” war:

Wenn Firefox zu einer eingegebenen URL keine Verbindung bekommt, beginnt ein Verwirrspiel durch Anhängen einer Domainendung - in diesem Fall der Endung .“com”, die aus der ursprünglichen Adresse “http://sandbox” dann “http://sandbox.com” macht - welche zum gleichen Betreiber wie “http://www.rotoworld.com” gehört und letztendlich den Redirect erklärt.

Manchmal frage ich mich ernsthaft, was sich ein Programmierer bei der Implementierung solch sinnbefreiter Automatismen denkt: Wegen jedem Krimskrams wird irgendwo eine Leiste eingeblendet, die darauf hinweist, daß Firefox dieses, jenes oder noch was ganz viel tolleres könnte. Und bei sowas? Da wäre ein Hinweis “Address not found - redirecting to potentially unwanted site” wirklich hilfreich.