Musik

Tawny Kitaen R.I.P.

15. Mai 2021 · Verschiedenes · andreas · Kein Kommentar

Am 07. Mai 2021 ist Tawny Kitaen verstorben.

Auch wenn der Name nicht direkt aufhochen lässt, dürften die meisten Rockfans sie schon einmal gesehen haben. Die erste Chance war 1984 als Covermodel auf Ratts “Out Of The Cellar”, 1987 war sie in mehreren Whitesnake-Videoclips zusammen mit Kurz-darauf-Ehemann David Coverdale prominent vertreten.

Auch im Bereich der Schauspielerei versuchte sie Fuß zu fassen. Die größte Rolle dürfte in “Bachelor Party” an der Seite des jungen Tom Hanks gewesen sein, bevor die Qualität der Rollen mit Filmen wie “Witchboard” ab und die Skurrilität mit Filmen wie “Gwendoline” zunahm.

Letztendlich konnte sie ihre Popularität aber nicht aus den 80’ern in spätere Jahrzehnte hinüberretten und machte neben der Mitwirkung in einigen Fernsehshows auch durch Drogenkonsum (gab es auch kombiniert in “Celebrity Rehab”) und das Verprügeln ihres Ehemanns Chuck Finley mit anschließender Scheidung Schlagzeilen.

R.I.P.


Anvil 2006-06-24 Bildergalerie

11. Mai 2021 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Anvil am 24. Juni 2006 beim Bang Your Head Festival in Balingen


Hörenswert #16: Royal Hunt - The Mission

10. Mai 2021 · Hörenswert · andreas · Kein Kommentar


Nach dem Lesen der “Martian Chronicles” von Ray Bradbury bin ich im zugehörigen englischsprachigen Wikipedia-Artikel darüber gestolpert, daß Royal Hunt das Buch 2001 vertont haben. Interessanterweise habe ich 2002 sogar ein Review zu dem Album verfasst, den Zusammenhang zwischen Buch und Album aber in der Zwischenzeit komplett verdrängt.


Powerwolf 2006-06-24 Bildergalerie

08. Mai 2021 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Powerwolf am 24. Juni 2006 beim Bang Your Head Festival in Balingen


Lionheart - Hot Tonight

07. Mai 2021 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Lionheart - Hot Tonight (Cover)Rund vier Jahre nach seinem Ausscheiden bei IRON MAIDEN meldete sich Dennis Stratton 1984 mit Lionhearts “Hot Tonight” musikalisch zurück, bevor wieder Funkstille einkehrte. Er war zwar in anderen Bands und Projekten aktiv, aber es dauerte nach der Veröffentlichung weitere 33 Jahre, bevor Lionheart mit “Second Nature” wieder aus der Versenkung auftauchten.

Der Opener “Wait For The Night” beginnt mit typischem 80’s Keyboardintro und sowohl die Instrumentierung als auch die Melodien machen Lust auf zusätzliche Runden im CD-Player. Musikalisch wird alles geboten, was man in der damaligen Zeit erwarten konnte: viel Keyboard, Chöre, Saxophon, nicht zu harte Gitarren und noch viel mehr Herzschmerz.

Erschreckend hingegen sind aber die (aus heutiger Sicht?) überwiegend mehr als peinlichen Texte. Spätestens beim Titelsong “Hot Tonight” setzt beim Hörer ein Fremdschäm-Effekt ein, der auch beim darauffolgenden “Die For Love” dank lyrischer Ergüsse wie “Tonight we gonna make it to heaven, babe, just take me, I’m yours” nicht wieder verschwindet.

Mitten auf das Album hat sich mit “Nightmare” dann noch ein Gillan-Cover verirrt, das sich in der dargebotenen Form zwar nahtlos in den Rest des Albums einfügt, mit dem Original aber nicht mithalten kann.

Es ist schwer, “Hot Tonight” im Rückspiegel fair zu betrachten. Das Album hat im Laufe der Jahrzehnte wahrscheinlich einiges an Reiz und Magie verloren und dürfte wohl hauptsächlich für Komplettisten oder Hörer interessant sein, welche die darauf enthaltenen Songs bereits in den 80’ern kennen und lieben gelernt haben.