Es ist schon traurig, nach Flops wie “Load”, “Reload” und “St.Anger” einem neuen Metallica-Release mit eher gemischten Gefühlen entgegenzusehen und gedanklich schonmal alles, was nicht unter Totalausfall fällt, als positive Überraschung zu verbuchen.
Das gemischte Gefühl bleibt leider auch nach den ersten Hördurchläufen, denn schnell ist klar, daß sich Metallica mit einer Doppel-CD, auf der wohl jede Idee der letzten acht Jahre verwurstelt wurde, deutlich übernommen haben.
“Hardwired… To Self-Destruct” ist eine Retro-LP mit einer guten “A-Seite” und einer “B-Seite”, auf die ein paar unnötige Füller gepackt wurden. Richtig knackigen Songs wie “Hardwired”, “Atlas, Rise”, “Moth Into Flame” oder “Halo On Fire” stehen Songs wie das nervige “Here Comes Revenge”, das langweilige “Murder One” oder das irgendwo zwischen diesen beiden liegende “Spit Out The Bone” entgegen.
Wie befürchtet, ist “Hardwired… To Self-Destruct” auch klangtechnisch keine Offenbarung, sondern bietet einen Mix aus dem “…And Justice For All” und “Death Magnetc”-Rumpelsound, dessen Wellenform über weite Strecken jegliche Dynamik vermissen lassen.
Wer sich das Album zulegt, sollte ein paar Euro mehr in die 3CD-Deluxe-Edition investieren, denn alleine das “Ronnie Rising Medley” (ursprünglich vom “This Is Your Life” Ronnie James DIO Tribute-Sampler stammend) ist den Aufpreis mehr als wert.
Ever since Ritchie Blackmore speculated about doing a couple of
Ziemlich genau elf Jahre liegen zwischen meiner ersten EPICA-Show im Le 5 in St.Avold und der “The Holographic Principle”-CD-Präsentation im 013 in Tilburg. Elf Jahre, in denen sich bei
Während die meisten Bands meist im Gegensatz zu früheren Zeiten neue Alben nur noch im Abstand von Jahren statt jährlich veröffentlichen, haben sich Neuauflagen früherer Alben zu einer einträglichen Nebenerwerbsquelle entwickelt.