Epica

Epica 2005-10-08 Bildergalerie

17. Dezember 2017 · Konzerte · andreas · Kein Kommentar

Epica am 08. Oktober 2005 im Le 5 in St.Avold


Album-Highlights 2016

30. Dezember 2016 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Meine Album-Highlights des Jahres 2016 in alphabetischer Reihenfolge:

Albumcover

Epica - The Holographic Principle

Die ausführliche Begründung gibt’s im Review.

Julian Dawson - Living Good

Vor inzwischen fast 20 Jahren im Vorprogramm von BLACKMORE’S NIGHT endeckt, begeistert Julian Dawson nicht nur live sondern auch auf “Konserve”.

Mark Knopfler - Tracker

Das Gute an “Tracker” ist, daß die Scheibe so überhaupt nicht nach Dire Straits klingt.

Rick Wakeman - The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table

Während andere Künster Remaster nach Remaster veröffentlichen und eigentlich nur das ursprüngliche Werk klangtechnisch runinieren, hat Rick Wakeman “The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table” komplett neu eingespielt und um die bei der ursprünglichen Aufnahme entfallenen Passagen ergänzt.

Serenity - Codex Atlanticus

Inzwischen wieder ohne feste Sängerin begeistern Serenity auch mit fast ausschließlich männlichen Vocals.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

Epica - The Holographic Principle

08. Oktober 2016 · Audio · andreas · 1 Kommentar

Epica - The Holographic Principle (Cover)Ziemlich genau elf Jahre liegen zwischen meiner ersten EPICA-Show im Le 5 in St.Avold und der “The Holographic Principle”-CD-Präsentation im 013 in Tilburg. Elf Jahre, in denen sich bei Epica jede Menge getan hat: war die Band seinerzeit unterwegs, um den Zweitling “Consign To Oblivion” live zu präsentieren, so ist man nun fünf Studioalben (den Soundtrack “The Score - An Epic Journey” nicht miterechnet) und einige Besetzungswechsel weiter, wobei das aktuelle Lineup seit rund viereinhalb Jahren zusammen agiert.

Große Brüche sind in der Historie von Epica auch durch die Besetzungswechsel nicht zu verzeichnen. Seit dem Erstling “The Phantom Agony” entwickelt die Band ihren Sound kontinuierlich von Album zu Album weiter und verfeinert konsequent ihre Trademarks. Gleichzeitig ist - beginnend mit “The Quantum Enigma” auch eine gesteigerte Experimentierfreunde hörbar: egal, ob das coole Keyboard-Intro von “Natural Corruption” oder das griffige “Omen - The Ghost Malady” - was auf dem Vorgänger nur einige Momentaufnahmen waren, findet sich auf “The Holographic Principle” deutlich häufiger wieder und gliedert sich stimmig ins Gesamtkonzept.

Epica haben den Spagat geschafft, mit “The Holographic Principle” gleichzeitig progressiver, härter, aber auch poppiger und eingängiger zu werden, eine Entwicklung die - wie bei manch anderer Band auch (OPETH, anyone?) - nicht von jedem Fan der ersten Stunde begrüßt wird. Orchester und Chor sind an vielen Stellen mehr als schmückendes Beiwerk und bei einem Song wie “Beyond the Matix” neben dem Bass die eigentlich treibende Kraft, die Mischung aus cleanen Vocals der Leadsängerin Simone Simons und den akzentuiert eingesetzten Grows von Mark Jansen gibt dem Album eine stimmige Balance zwischen Melodie und Härte.

Als ungewohnt spannende Dreingabe entpuppt sich die Bonus-CD “The Acoustic Principle”, die mit insgesamt fünf komplett neu arrangierten “The Holographic Principle”-Tracks einen nicht unbedingt rockenden, aber dafür umso mehr rollenden und groovenden Mehrwert liefert. Spätestens, wenn aus dem “Universal Death Squad” das mit Akkordeon und Akkusikgitarre untermalte “Universal Love Squad” wird, ist man auch als Metal-Fan versucht, mit einem breiten Grinsen im Gesicht mitzuschunkeln.


Album-Highlights 2014

11. Januar 2015 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Meine Album-Highlights des Jahres 2014 in alphabetischer Reihenfolge:

Albumcover

Arch Enemy - War Eternal

Extremer Gesang muß nicht wirklich sein, aber “War Eternal” klingt trotz schreiender Sängerin melodisch und macht Spaß.

Epica - The Quantum Enigma

Mit “The Quantum Enigma” perfektionieren Epica weiter Details, vergessen dabei aber die Melodien nicht. Songs wie “Sense Without Sanity - The Impervious Code -” oder das mit einem an Rick Wakeman erinnernden Keyboard-Part beginnende “Natural Corruption” sind auf den ersten Durchlauf vielleicht nicht Epica-typisch, machen aber Lust auf mehr.

Udo Jürgens - Mitten im Leben

Ein Song wie “Der gläserne Mensch” bringt hoffentlich auch einige Mitglieder der Generation Facebook zum Nachdenken.

Opeth - Pale Communion

Die Reise in die Vergangenheit geht überzeugend weiter.

Threshold - For The Journey

Wenn ein Album einen Song wie “The Box” enthält, ist der Rest schon fast egal - im Falle von “For The Journey” aber ebenfalls hörenswert!

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

Epica - Retrospect

17. November 2013 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Epica - Retrospect (Cover)"Retrospect" ist bereits Epicas zweiter Anlauf eine Live-DVD unters Volk zu bringen. Der erste Versuch, am 04.05.06 im Paradiso in Amsterdam unter dem Motto “The Road To Paradiso” mitgeschnitten, war gerade fertiggestellt als Transmission Records Insolvenz anmelden mussten und die anstehende Veröffentlichung in letzter Minute gekippt wurde.

Am 23. März 2013 nahm die Band den 10-jährige Bandgeburtstag als Anlass, einen neuen Versuch zu starten.

Nach dem Motto “nicht kleckern sondern klotzen” wurde ein komplettes Orchester mitsamt Chor auf die Bühne des Klokgebows in Eindhoven verfrachtet welche die sechs Musiker plus Gäste tatkräftig unterstützten. Die Feier war grandios - in mehr als drei Stunden boten Epica einen Querschnitt durch die Bandgeschichte samt Jubiläumssong “Retrospect”, dazu gab es neben Floor Jansen, die bei zwei Songs zu hören war, bei Quietus auch die drei inzwischen anderweitig tätigen Originalmitglieder Ad Sluijter, Yves Huts und Jeroen Simons auf der Bühne. Umrahmt von orchestralem In- und Outro (“Introspect” bzw. “Outrospect”) und einem Epica-Orchestermedley im Mittelteil, begleitet von einer gigantischen Lightshow, artistischen Darbietungen während “Chasing The Dragon” und einer beachtlichen Zahl an Pyros wurde eine angemessene Geburtstagsparty gefeiert und es gab wohl kaum einen Besucher, der die Halle nicht begeistert verließ.

Im Gegensatz zum Live-Event kann die Konserve nur bedingt begeistern: als Hauptproblem der Bildaufnahmen entpuppt sich das für Kameras schlicht überdimensionierte Licht, das zwar vor Ort beeindruckte, für den Bildschirm zu Hause aber schlicht zu viel des Guten ist. Besonders in den Nahaufnahmen gibt es viel zu oft ein Wirrwarr aus flackernden Balken und schemenhaften Musikern zu sehen, die eher das Gefühl vermitteln, vor einem Stroboskop als vor der Glotze zu sitzen. Dies ist extrem schade, denn während der gemäßigteren Passagen und Orchesterparts ist auch für den heimischen Betrachter zu erahnen, wie gut die Lightshow eigentlich war.

Auch bei den mitgelieferten CDs gibt es Anlass zur Kritik. Zwar ist positiv anzumerken, daß die Show ohne auffällige Schnitte und Overdubs auskommt, Mix und Mastering wurden aber leider - wie heute zu oft üblich - für den portablen Konsum statt für die heimische Stereoanlage optimiert. Schade, denn gerade bei dem erweiterten Rahmen mit Orchester und Chor hätte ein Schuß mehr Dynamik statt Kompression die Atmosphäre deutlich besser transportiert.

Letztendlich bleibt eine Platte, die als Live-Dokument trotz Kritikpunkten sehens- und hörenswert ist, gleichzeitig aber hinter den Möglichkeiten zurückbleibt und nicht vollends überzeugen kann. Ein Los, das “Retrospect” mit vielen anderen mitgefilmten Geburtstagsfeiern verbindet.