Rick Wakeman

Album-Highlights 2025

11. Januar 2026 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Meine Album-Highlights des Jahres 2025 in alphabetischer Reihenfolge:

Album-Highlights 2025

Dirkschneider & The Old Gang - Babylon

Auch ohne den Überraschungseffekt der “Arising"-EP haben Udo Dirkschneider und “seine” Old Gang meine recht hohen Erwartungen erfüllt und auch auf Albumlänge die Essenz dessen abgeliefert, warum ich irgendwann mal angefangen habe, Rock und Metal zu hören.

Nicht nur die Songs sind hörenswert, auch die mit einer gehörigen Portion Humor gewürzten Videoclips transportieren den Spaß, welchen die Musiker während der gemeinsamen Arbeit miteinander hatten.

Flor de Loto - Cosmos

Ich hatte Flor De Loto bereits in Hörenswert #122 vorgestellt und genau wie “Crossfire” hat auch der Rest von “Cosmos” im Laufe des Jahres nichts von seiner Faszination verloren.

Robert Plant With Suzi Dian - Saving Grace

Zu einem Dauergast in meinen Album-Highlights entwickelt sich Robert Plant - sofern er denn ein neues Album veröffentlicht. Aufgenommen mit seiner langjährigen Touring-Band teilt er sich dieses Mal den Gesang mit Suzi Dian und liefert ein Album mit zehn Neuinterpretationen mehr oder minder bekannter Klassiker.

Rush - Grace Under Pressure 1984 Tour

Nach der überraschenden Ankündigung, daß Geddy Lee und Alex Lifeson zusammen mit der deutschen Schlagzeugerin Anika Nilles 2026 eine Nordamerika-Tour starten, war nochmal eine Rude Rush hören angesagt.

“Red Sector A” bleibt mein Lieblingssong der Band und “Grace Under Pressure 1984 Tour” gefällt mir ein ganzes Stück besser als das für mein Empfinden zu sehr polierte “A Show Of Hands”.

Rick Wakeman - Melancholia

Mit “Melancholia” schließt Rick Wakeman seine Piano Trilogie (“Piano Porttaits”, “Piano Odysee”, “Melancholia”) ab und liefert einen eher nach innen gerichteten Blick.

Melancholie zielt hierbei nicht auf die meist mit dem Wort assoziierte Traurigkeit ab, sondern meint nach Aussage Rick Wakemans Nachdenklichkeit. So ist ein eher ruhiges Album entstanden, welches auf jegliche Theatralik verzichtet und den Zuhörer trotzdem mit auf eine spannende Reise nimmt.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

Hörenswert #80: Rick Wakeman - Ascraeus Mons

01. August 2022 · Hörenswert · andreas · Kein Kommentar

Link zu Youtube

Rick Wakeman hat im Laufe seiner Karriere so viele Alben veröffentlicht, daß die eigene Sammlung nicht nur gefühlt niemals komplett sein wird.

Neben eher schwer erträglichen Werken wie “Rhapsodies” sind seine Weltraum-Epen durchgängig hörenswert - egal, ob “No Earthly Connection”, “Out There” oder “The Red Planet”.


Rick Wakeman - The Red Planet

11. November 2020 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Rick Wakeman - The Red Planet (Cover)Nachdem Rick Wakeman in den letzten Jahren bereits mit den erweiterten Neuauflagen von “Journey to the Centre of the Earth” sowie “The Myths and Legends of King Arthur and The Knights of the Round Table” einen Schritt vom New Age zurück zum Prog-Rock und seinen eigenen Frühwerken gemacht hat, folgt mit “The Red Planet” sein (lt. Wikipedia) 94. Soloalbum.

Die Aufmachung des Albums ist herrlich retro und das Gatefold-Popup-Cover der Erstauflage kann problemlos mit Veröffentlichungen aus der “guten alten Zeit” mithalten. Dazu passen auch die inneren Werte im Booklet, welche eine Übersicht über die einzelnen Mars-Missionen, Satelliten und Landungsfahrzeuge enthalten. Alles in allem eine gute Einstimmung auf das Album und das damit verbundene Thema:

Inspired by Mars and the secrets it holds for us. Dedicated to all who would like to go to Mars and especially to those who are convinced that they have already been there.

Musikalisch nähert sich “The Red Planet”, vor allem mit dem Verzicht auf jegliche Vocals, Werken wie “The Six Wives of Henry VIII”. Ähnlich wie seinerzeit die verschiedenen Frauen von Heinrich VIII. werden verschiedene Landschaften der Marsoberfläche vertont und musikalisch beschrieben. Wie gut oder schlecht dies funktioniert hängt, analog zu den breits erwähnten Ehefrauen, nicht unerheblich von der Phantasie des Hörers ab.

Als unglücklich entpuppt sich die Reihenfolge der Songs: der Opener “Ascraeus Mons” stimmt mit Kichenorgel, Gitarrensolo und typischen Wakeman-Aaaaaaaahhhhh-Chören auf ein rockiges Unterfangen ein, ein Versprechen, welches die folgenden Songs nur bedingt halten können. Hier wäre es vermutlich sinnvoller gewesen, “Ascraeus Mons” als letzte Nummer am Ende eines Spannungsbogens zu plazieren.

“The Red Planet” ist ein typisches Wakeman-Album, welches sich auf die bekannten Trademarks verlässt und keine großen Risiken wagt. Dies wird Rick Wakeman sicherlich weder neue Fans noch einen Innovationspreis einbringen, aber den vorhandenen Fans durchaus gute Unterhaltung für das investierte Geld bieten.


Album-Highlights 2016

30. Dezember 2016 · Audio · andreas · Kein Kommentar

Meine Album-Highlights des Jahres 2016 in alphabetischer Reihenfolge:

Albumcover

Epica - The Holographic Principle

Die ausführliche Begründung gibt’s im Review.

Julian Dawson - Living Good

Vor inzwischen fast 20 Jahren im Vorprogramm von BLACKMORE’S NIGHT endeckt, begeistert Julian Dawson nicht nur live sondern auch auf “Konserve”.

Mark Knopfler - Tracker

Das Gute an “Tracker” ist, daß die Scheibe so überhaupt nicht nach Dire Straits klingt.

Rick Wakeman - The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table

Während andere Künster Remaster nach Remaster veröffentlichen und eigentlich nur das ursprüngliche Werk klangtechnisch runinieren, hat Rick Wakeman “The Myths And Legends Of King Arthur And The Knights Of The Round Table” komplett neu eingespielt und um die bei der ursprünglichen Aufnahme entfallenen Passagen ergänzt.

Serenity - Codex Atlanticus

Inzwischen wieder ohne feste Sängerin begeistern Serenity auch mit fast ausschließlich männlichen Vocals.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.

Album-Highlights 2012

01. Januar 2013 · Audio · andreas · Kein Kommentar
Albumcover

Meine Album-Highlights des Jahres 2012 in alphabetischer Reihenfolge:

Anderson / Wakeman - The Living Tree in Concert - Part One

Rick Wakeman und Jon Anderson auf gemeinsamer Konzertreise mit einer grandiosen Mischung aus Yes-Klassikern und Tracks des “The Living Tree"-Albums.

Rosanne Cash - 10 Song Demo

Ein Neuanfang in vielerlei Beziehung und anders als der Album-Titel suggeriert mit 11 Songs in spärlicher Instrumentierung.

Delain - We Are the Others

Delain gehen konsequent ihren Weg weiter und veröffentlichen mit “We Are The Others” ein Album, das gegenüber “April Rain” nochmals eine Steigerung bedeutet.

Jon Lord - Concerto For Group And Orchestra

Posthum veröffentlicht, zeigt die erste Studioaufnahme das “Concerto” so, wie es bisher nur in der Vorstellung Jon Lords existierte.

Yohanna - Butterflies and Elvis (Original-Release von 2008)

Durch ihre ESC-Teilnahme 2009 auch einen breiteren Publikum bekannt geworden, ist “Butterflies and Elvis” das erste “erwachsene” Album des ehemaligen isländischen Kinderstars.

Maßgebend war das Anschaffungs-, nicht das Erscheinungsdatum.