Technik

Android Logdateien aufzeichnen mit logcat

10. Februar 2017 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Sollte es auf einem Android-Gerät zu Fehlern kommen, kann - wie bei vielen anderen Systemen auch - ein Blick in die Logdateien helfen. Dies kann entweder direkt auf dem Gerät - oder deutlich komfortabler und besser auswertbar auf einem mittels USB verbundenen PC geschehen.

Zum Auslesen bzw. Mitschreiben der Logdateien muss zuerst das USB-Debugging aktiviert werden: hierzu die Einstellungen öffnen und den i.d.R. letzten Punkt “Über das Tablet” öffnen. Hier ebenfalls wieder bis zum Ende scrollen und insgesamt sieben mal auf die Zeile “Build-Nummer” tippen. Sofern man ein halbwegs standardkonforme Android-Version installiert hat, sollte nun der Hinweis erscheinen, daß man ab sofort Entwickler ist. In den Einstellungen wird nun der zusätzliche Punkt “Entwickleroptionen” angeboten. Diese Einstellungen öffnen, aktivieren und unter dem Punkt “Debugging” den Punkt “USB-Debugging” aktivieren.

Nun das Gerät mit dem Rechner verbinden und das Logging mittels

adb logcat -v long > Name_der_Logdatei

starten. Bei der ersten Verbindung erscheint eine Autorisierungsabfrage, die bestätigt werden muss. Ab sofort werden alle Meldungen in die oben genannte Datei geschrieben. Bei Bedarf kann die Ausgabe noch angepasst werden, nähere Informationen hierzu befinden sich in der Android Developer Dokumentation.


Microsoft SQL-Server mit Icinga2 überwachen

07. Januar 2017 · Anwendungen · andreas · Kein Kommentar

Soll ein Microsoft SQL Server (an der Stelle egal, ob Express- oder Vollversion) mit Icinga2 überwacht werden, so stellt der Name des Dienstes eine kleine Hürde dar:

Wird der Name mit “MSSQL$SQLEXPRESS” in der entsprechenden Argumentliste angegeben, so beschwert sich Icinga2 beim Überprüfen der Konfiguration mit

critical/config: Error: Validation failed for object '...' of type 'Service'; Attribute 'vars' -> 'nrpe_remote_arguments': Closing $ not found in macro format string '...!MSSQL$SQLEXPRESS'.

Ein im ersten Reflex eingefügtes Backslash-Zeichen vor dem Dollar-Zeichen löst das Problem nicht, führt aber zu einer neuen Fehlermeldung:

critical/config: Error: Bad escape sequence found: \$

Des Rätsels Lösung bietet - wie so oft RTFM - oder hier RTFAQ, denn dort steht:

How do I properly escape $ in strings
Dollar signs are “strange” in Nagios and has to be escaped using double $$s. Thus in Nagios config you need to put $$.


Pioneer Autoradio zeigt nur noch "Mute"

07. Dezember 2016 · Hardware · andreas · 2 Kommentare

Interessantes Phänomen bei einem Pioneer Autoradio: egal, welche Taste man drückt oder welche Quelle man wählt, das Radio zeigt im Display aus unerfindlichen Gründen nur noch “Mute” und lässt sich auch über keine Konfigurationseinstellung davon abringen.

Zur Lösung des Rätsels ist ein Ausbau des Radios notwendig: das schwarz-gelbe Kabel (meist sogar mit einem großen “Mute”-Aufkleber versehen) wird meist nicht genutzt und hat sich im Laufe der Zeit von “liegt irgendwo rum” nach “hat mit irgendwas Kontakt” bewegt. Kabel isolieren, im Bedarfsfall Radio kurz durch Stecker ziehen zurücksetzen und das Problem ist gelöst.


"Netzwerk 2" umbenennen

03. Dezember 2016 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Es ist zwar nur ein kosmetisches Problem, aber trotzem irritierend, daß Windows nach einem Routerwechsel die vorhandene Netzwerkverbindung plötzlich als “Netzwerk 2” bezeichnet - zumal die Möglichkeit, dies zu ändern, auf den ersten Blick nicht unbedingt intuitiv ist.

netzwerkname

Unter Windows 7 ist hierzu mittels Rechtsklick auf das Netzwerk-Symbol in der Taskleiste das “Netzwerk- und Freigabecenter” zu öffnen. Anschließend in der Rubrik “Aktive Netzwerke anzeigen” auf das Symbol neben dem zu ändernden Netzwerknamen klicken und es öffnet sich ein Fenster, in dem der Netzwerkname angepasst werden kann.


Downgrade eines Synology NAS von DSM 6 auf DSM 5 ohne Datenverlust

28. November 2016 · Betriebssysteme · andreas · Kein Kommentar

Bevor es an die Erklärung(en) geht, zuerst eine WARNUNG:

Der hier beschriebene Weg hat bei mir funktioniert, ist aber von Synology weder so vorgesehen noch wird er offiziell unterstützt. Wer über ein Downgrade nachdenkt, sollte über ein aktuelles und verifiziertes Backup verfügen!

Für wen “SSH” ein Fremdwort ist und wer “vi” i.d.R. genervt mit Strg+C beendet, der sollte sich den Beitrag - besonders im Hinblick auf die manuellen Schritte - vorher gründlich durchlesen und überlegen, ob er sich den Downgrade zutraut.

Je nach Version kann es vielleicht auch vorkommen, daß ein Schritt nicht mehr wie hier beschrieben funktioniert oder die Platten hinterher leer sind - ich übernehme keine Verantwortung, falls beim Nachklicken und -tippseln irgendetwas schief geht.

Die grundlegende Vorgehensweise habe ich aus dem Beitrag “Downgrade von DSM Version Beta 6 -> 5.2 … so einfach ist das” des deutschen Synology Forums übernommen und um einige Infos bzw. Schritte, die zu einem tatsächlich sauberen Downgrade notwendig waren, ergänzt.

Ausgangsversion: DSM 6.0.2-8451 Update 4
Zielversion: DSM 5.2-5967

Vollständigen Beitrag lesen